Wochenende? Ich bin Mutter…

Tja, Mutter sein ist ein 24-Stunden-Job ohne Feierabend, Urlaub, Wochenende und Feiertage. 365 Tage im Jahr ‚im Dienst‘. Unbezahlt und meistens auch ohne Anerkennung… Wenn man nicht wüsste, worum es hier gerade geht, könnte man glatt an Sklaverei denken…
Wenn ich ehrlich bin, beneide ich meinen Mann ein wenig… Unter der Woche kommt er von der Arbeit, tüdelt eine Stunde mit dem HanseBaby rum, dann bekommt der Stöpsel Abendbrei, noch eine halbe Stunde spielen mit Papa und dann ist Schlafenszeit. Während die beiden spielen, räume ich auf, koche Essen oder mache schnell die restliche Hausarbeit. Wenn der Kleine im Bett ist essen wir und dann könnte ich schlafen gehen… Aber es gibt ja immer noch genug zu tun und zu organisieren…oder ich bin so erledigt, dass ich einfach nur noch zu meinem Mann aufs Sofa plumpse und in die Flimmerkiste starre… An den Wochenenden beschäftigt er sich, wenn er nicht arbeiten muss, viel mit dem Stöpsel…und ich kann all das erledigen, was unter der Woche mit dem HanseBaby liegen bleibt.
Wir repräsentieren wahrscheinlich die Durchschnittsfamilie, Mama kümmert sich um die Kinder, Papa verdient die Brötchen. Mein Mann ist ein moderner Vater, der sich gern um das HanseBaby kümmert und manchmal genauso neidisch auf mich ist, wie ich auf ihn. Allerdings muss er gerade an den Wochenenden feststellen, wie anstrengend der Kleine phasenweise sein kann. Aktuell haben wir ein Krabbelkind, das sich überall hochzieht. Aufpassen ist also angesagt. Am liebsten zieht er sich bei Mama oder Papa hoch oder er ist aus irgendeinem Grund quengelig und möchte auf den Arm. Glücklicherweise versteht mein Mann (spätestens jetzt), warum man (so) manchmal nichts schafft.
Trotzdem beneide ich ihn, denn er kommt nach der Arbeit nach Hause und freut sich auf den Kleinen…am Wochenende ist er tiefenentspannt, während ich versuche, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel zu erledigen und mich stresse…nur, damit ich montags wieder das HanseBaby betreuen kann und wieder nichts (im Haushalt) schaffe. Aber hey, wozu gibt es denn Samstag und Sonntag? Deswegen auch „Wochenende??? Ich bin Mutter… “

In diesem Sinne ein fröhliches und entspanntes Wochenende!

HanseMama

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