Wochenende – Unser Programm

Unser Wochenende beginnt immer schon am Freitag. Der HansePapa hat nämlich freitags schon mittags Feierabend und dann bleibt uns der Rest des Tages als Teil des Wochenendes. Ihr glaubt nicht, wie schön das ist 🙂
Gestern haben wir Freunde besucht, deren Sohn nur dreieinhalb Monate älter ist als das HanseBaby… Was ein paar Monate ausmachen können. Das HanseBaby ist motorisch weit vorne (er beginnt gerade zu laufen und den Pinzettengriff beherrscht er auch sehr gut), aber an den Feinheiten merkt man es… Außerdem ist er ein sehr großes Kind. Das HanseBaby trägt 74/80, er trägt 92. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht und sind auf den Spielplatz gegangen. Ich musste feststellen, dass das HanseBaby dazu doch nicht zu klein ist. Irgendwie hatte sich in meinem Kopf festgesetzt, dass Spielplatz erst was für ihn ist, wenn er laufen kann… Nun gut, man lernt nie aus. Mein Sohn hat geschaukelt und ist gerutscht und gewippt und hat riesigen Spaß gehabt. Es war schön, ihm und dem HansePapa zuzusehen.
Heute steht noch eine Einweihungsfeier bei Freunden an, zu der fünfzig Personen erwartet werden. Außerdem noch der Wocheneinkauf und für Sonntag dann Hausarbeit.
Nicht sonderlich spannend, aber mich entspannt das Schreiben…

Ach, fast vergessen… Letzte Woche hatte ich ein Vorstellungsgespräch, das wirklich gruselig gewesen ist. Standardisiertes Interview, drei Interviewer in einer Reihe vor mir, ich eingekesselt in einem umgekehrten U aus Konferenztischen, sitzend auf einem stark in die Jahre gekommenen, matschig-grünen Polsterstuhl. Die Fragen hagelten auf mich ein, immer mal wieder Fragen, die nichts mit der Stelle oder dem Gespräch zu tun hatten und Fragen, die so unscharf formuliert waren, dass ich nachfragen musste, um zu wissen, was man überhaupt gerade von mir wollte. Besonders bescheuert fand ich aber die vielen Wissensfragen. Bei der Verabschiedung wurde ich noch von oben bis unten gemustert (Bluse, schwarze Hose, schwarze Schuhe) und dann bin ich mit riesigen Fragezeichen im Kopf nach Hause gegangen. WAS war das denn???  Erst habe ich mich extrem geärgert, dass ich nicht die gesamte Homepage auswendig gelernt hatte (die kompletten Inhalte wurden abgefragt). Jetzt habe ich damit abgeschlossen. Ich hätte mich ein Stück weit besser vorbereiten können, ja. Hätte ich machen sollen. Aber auch dem Szenario und der Art des „Gesprächs“ ist der Verlauf mit geschuldet. Letztendlich bestätigt mich dieses Vorstellungsgespräch aber in meinem ersten Eindruck des Unternehmens.
Diese Woche war ich dann zum zweiten Mal bei meinem letzten Arbeitgeber zum Gespräch. Dort hat es mir gut gefallen und ich würde dort auch gerne wieder anfangen. Wie es der Zufall will, suchen die auch gerade. Die Leitung könnte sich sogar vorstellen, dass ich mit wenigen Wochenstunden beginne und die Anzahl der Stunden dann langsam gesteigert wird. Wir sind uns schon einig, jetzt muss nur noch die Geschäftsführung und der Auftraggeber zustimmen… Wir sind gespannt!!!
Ach ja… dann muss sich auch kurzfristig etwas in Sachen Kinderbetreuung ergeben. Drückt mir die Daumen!!!

Beste Grüße
HanseMama

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