Erste Liga, Werder ist dabei…

Klassenerhalt, oleee… Meine Güte, was ein Tohuwabohu (ich liebe dieses Wort!) in der Stadt. Der Mann war im Stadion und hat Fotos geschickt.

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Ich mag solche Menschenmassen nicht und bin froh, dass der Frechdachs und ich unseren Nachmittag bei Freunden verbringen konnten. Kuchen essen und schnattern, die Kids haben schön gespielt (wenn sie sich nicht gerade um irgendein Spielzeug gekloppt haben…). Es war schön (und nicht so überfüllt)! Weiterlesen

Die neuen Väter…

Mein Mann, der HansePapa, gehört zu den Vätern, um es genau zu nehmen, zu den neuen Vätern.

Die Zeit schreibt in einem Artikel aus dem Jahr 2014, dass die neuen Väter Erziehungszeit nehmen und auch gerne ihre Arbeitszeit reduzieren würden. Ja, das würde der HansePapa auch gerne… Also er hat zwei Monate Elternzeit genommen, die ersten zwei Lebensmonate des Frechdachses…aber er hat es eher als ErziehungsURLAUB aufgefasst. Noch im Wochenbett bin ICH aufgestanden und habe Frühstück gemacht, weil mir um neun Uhr morgens der Magen schon sonstwo hing… Nein, ausgeschlafen war ich natürlich nicht, aber ich hätte ein Pony essen können…Während mein Mann sich also noch im Bett entspannte, stillte, wickelte und betreute ich das Baby. Nebenbei kochte ich Essen, machte die Wäsche und kümmerte mich um den restlichen Haushalt. Bis auf das Staub saugen, seit wir uns kennen hat er das immer gemacht. Na immerhin etwas, für das er einen Orden verdient… Held der Hausarbeit 😉
Als das HanseBaby dann zwei Monate alt war, ging mein Mann aufs Konzert. Dann folgten Besuche im Stadion,  erst sporadisch, dann wieder regelmäßig und natürlich alkoholische Abende mit den Kumpels. Aufgrund seiner Hilfsbereitschaft wird er natürlich auch bei allen anstehenden Arbeiten pro Forma schon mal eingeplant oder gefragt. Nein sagen kann er auch nicht (nie gelernt) und somit ist er auch am Wochenende nicht viel zu Hause. Manchmal kann ich besser damit umgehen und manchmal eben schlechter. Nein, sagen wir extrem schlecht. Bleiben wir bei der Wahrheit. Besonders schlimm ist es, wenn der Frechdachs einen Zahn bekommt oder wieder mitten in einer dieser ominösen Phasen steckt und den ganzen Tag plärrt. Solche Tage sind anstrengender als 12-Stunden-Schichten in der Gastronomie. Ich brauche dann einfach mal eine halbe Stunde Ruhe, in der ich nicht für das Kind zuständig bin. Unterstützung von dem Vater meines Kindes. Er gehört zwar zu diesen ’neuen Vätern‘, aber irgendwie ist das auch nicht besser als die Wochenendväter der 50er Jahre. Der Artikel aus der Zeit resümiert so passend: „Von einer gleichverteilten Erziehungs- und Alltagsverantwortung in der Familie ist das weit entfernt.“ Weiterlesen