Gute oder schlechte Bücher – das ist hier die Frage! 

Auf dem Blog Mutterfreu(n)de habe ich einen kurzen Artikel zum Thema Gute und schlechte Kinderbücher gelesen (hier nachlesbar). Frisch veröffentlicht. 

Kategorisierung nach Alltagstauglichkeit 

Im Artikel wird nach Alltagstauglichkeit in schlechte und gute Bücher unterschieden. Als schlecht werden hier eingeordnet: Mein Riesen-Pappebuch – Das Leben auf dem Bauernhof (unpraktisch aufgrund der Größe), Alles Natur – Meine kleine Eule (Seiten sind nicht beschichtet) und Der Regenbogenfisch (zweifelhafte Moral der käuflichen Freundschaft). 

Hör mal… Ist gar nicht so schlecht. 

Weiterhin die Pappbücher des Carlsen Verlages Hör mal…. Hier wird die Verarbeitung bemängelt. Die „Knöpfe für die Geräusche lassen sich total schlecht drücken, was oft Frust verursacht“. Der Frechdachs hat das erste Hör mal mit etwas über einem Jahr bekommen. Er hat zwar kräftige Finger, aber soooo schwer ist das Drücken der Knöpfe m. E. nicht. Kabelbruch haben wir auch noch nicht gehabt, obwohl die Bücher (ja, es sind mittlerweile mehrere) in Dauerbenutzung sind. Wir haben auch baugleiche Bücher vom Verlag ars edition, aus der Reihe Was hörst du hier? Auch die sind noch funktionstüchtig. Der geringe Textanteil, der bemängelt wird, stört uns weniger. Wir erzählen selber noch Geschichten zu den Bildern. Übrigens wird gerade der bemängelte geringe Textanteil später als Kriterium für ein gutes (Baby- oder Klein-)Kinderbuch genannt. Dort steht, die Bücher sollen „eine leicht verständliche Geschichte, in wenigen Worten erzählt„beinhalten, denn „Bücher mit viel Text eignen sich eher für größere Kinder„.

Kriterien für ein gutes Kinderbuch

Als Kriterien für gute Kinderbücher werden neben kurzen, leicht verständlichen Geschichten, ein entsprechendes Format und abwaschbare Seiten genannt. Außerdem wird viel Wert auf farbenfrohe Illustrationen gelegt. 

Welche Kinderbücher sind gut? 

Als Beispiele für gute Kinderbücher nennt der Artikel Bist du meine Mama?Die Eule mit der Beule und die Wieso? Weshalb? Warum?-Bücher. Die letztgenannten stammen vom Ravensburger Verlag, haben eine Spiralbindung und es gibt kleine Klappen aus dünner Pappe, hinter denen die Kinder immer noch etwas entdecken können. Die Idee ist echt prima, da stimme ich Solina gerne zu, aber bei Kindern, die etwas grobmotorisch oder rabaukenhaft sind, hält der Spaß nicht lange. So geschehen bei einer Freundin. 

Geschmackssache… wie so oft 

Letztendlich ist auch die Einteilung in gut und schlecht Geschmackssache der Eltern und hängt immer auch mit vom Kind selbst ab. Ruhige und vorsichtige Kinder können natürlich auch mit Papierseiten umgehen, die Rabauken sollten bestimmt lieber nur dicke Pappseiten bekommen… 

Ich danke dir für den Artikel, Solina! Auch wenn ich nicht 100%ig der gleichen Meinung bin. 

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