Passwort-Schlamassel

Vor einiger Zeit ein neues Smartphone bekommen (jippie) und nach und nach eingerichtet. Wie schon mit unserem Laptop, das mich immer noch in den Wahnsinn treibt, brauche ich auch beim Smartphone länger, um alles wieder in einen nutzbaren Gesamtzustand zu versetzen. 

Schluck – Passwort vergessen 

Jetzt bin ich so weit und wollte die App von WordPress nutzen und dann…habe ich das Passwort vergessen. Was an sich ja unproblematisch ist…allerdings musste ich feststellen, dass ich mich damals mit einer Mailadresse angemeldet habe, die zwischenzeitlich gelöscht werden musste. Lange Geschichte kurz erzählt: wurde gehackt und hat automatisch Viren verschickt. Schadensbegrenzung war nur durch löschen möglich… Ja und nun stehe ich da…Ohne gültige Mailadresse kein Rücksetzen des Passworts und ohne gültiges Passwort keine Änderung der Mailadresse. 

Da beißt sich die Katze in den Schwanz und der Hund wird in der Pfanne verrückt…

Ich habe erstmal eine Nachricht an den Support geschickt und hoffe, dass man mir irgendwie helfen kann. Ich kann doch nicht das alte Smartphone nur für diesen Zweck behalten…

Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich? Hat das schon mal jemand ähnlich erlebt? Habt ihr Erfahrungen mit dem Support von WordPress? 

Wusch – da ist die Zeit vorbei gerast 

Letzter Blogeintrag am 14.11.2016. Peinlich, peinlich 😳  

Wir sind 2016 über die Weihnachtsfeiertage einfach mal weggefahren. Etwas ausspannen, mal was anderes sehen und Abstand gewinnen… Ja, und wenn ich ehrlich bin, dann war der Urlaub auch dazu da, Weihnachten allein, als kleine Familie zu erleben. Wir haben den Urlaub sehr genossen. Wir als Familie standen im Mittelpunkt, so dass ich auch gar keine Muße fürs Bloggen gefunden habe.

Unser erstes Weihnachten als Familie 

Wären wir zu Hause geblieben, wäre das mit dem alleine Feiern entweder ins Wasser gefallen oder wäre extrem vom schlechten Gewissen überschattet worden. Mein Schwiegervater (ich nenne ihn auch gerne Schwiegerdrachen) lebt immer noch mit uns unter einem Dach…und ich habe ja auch schon mal erzählt, wie anstrengend er sein kann… Tja, dazu ist er verwitwet und allein, so dass ich vorletztes Jahr zu meinem Mann gesagt habe, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, wenn er unten alleine sitzt. Also hatte ich meinen Mann, den Frechdachs und den Schwiegervater zu bewirten und hatte einfach kein entspanntes Weihnachten. Ich weiß, selbst Schuld. Dieses mal habe ich dann zu meinem Mann gesagt, dass ich das nicht wieder möchte und er schlug sofort vor, in Urlaub zu fahren. 

Mein Schwiegervater ist ein „Familienmitglied mit Komplikationshintergrund“.

Wir waren also ein paar Tage im Urlaub und es war wirklich sehr entspannt. Wir hatten ein gemütliches, kleines Ferienhaus in Cuxhaven gemietet. (Ja, nicht weit von zu Hause weg, aber darum ging es ja auch nicht vorrangig.) Das Ferienhaus hat etwas über 60qm und ist frisch renoviert. Die Einrichtungsgegenstände sind hauptsächlich von Ikea und liebevoll aufeinander abgestimmt. Skandinavischer Landhausstil, würde ich es nennen. Viel weiß mit Kiefernholz. Wohntextilien wie Gardinen und Teppiche sind in Weiß- und Grautönen gehalten. Farblich sehr stimmig 😊 Das Farbkonzept zieht sich durchs ganze Ferienhaus und trägt (Interessanterweise) zu meiner Entspannung bei. 

Das Haus selbst ist ein Siedlungshaus aus den 50er oder 60er Jahren.

Das Haus ist also ziemlich klein, aber nicht beengt! Im Erdgeschoss gibt es ein Wohn- und Esszimmer, die Küche, ein Bad sowie ein Gäste-WC. Im Dachgeschoss gibt es ein Schlafzimmer und ein zweites Zimmer. Das einzige Manko ist, wie ich finde, dass es oben kein Badezimmer gibt. 

Sowas wie das Ferienhaus könnte ich mir auch als Zuhause vorstellen. 

Wir haben die nähere Umgebung erkundet, Spielplätze ausfindig gemacht und an der See sind wir auch gewesen.

 Der Frechdachs war von der Nordsee wenig beeindruckt. „Hause gehen!“, war sein Spruch. 

Schlechtes Gewissen? Ein Foto hat es vertrieben

Mein Schwager hat uns dann ein Foto geschickt, er mit meinem Schwiegervater und seine Freundin mit Mutter. Alle lächeln. Ich war froh darüber, mein schlechtes Gewissen ist dann auch winkend in Urlaub gefahren. 

Als wir aus dem Urlaub zurück kamen, wartete eine Geschenkeflut auf den Frechdachs. Eigentlich waren es nur vier Geschenke, aber irgendwie war auch das zu viel. 

Früher war mehr Lametta, aber in Zukunft gibt es weniger Geschenke.

Zwischen Weihnachten und Silvester standen dann Hausputz, Einkauf und das Waschen der Wäscheberge aus dem Urlaub an. Außerdem (eigentlich das wichtigste) die Vorbereitungen für den zweiten Geburtstag des Frechdachses. Mein Frechdachs ist ja ein Neujahrskind…

Neujahrskind… gut überlegt war das damals auch nicht… 

Kuchen backen 

 Geschenk aufbauen 

…und etwas dekorieren 

Tja und dann ist der Januar an mir vorbei galoppiert und nun sitze ich hier und staune, dass morgen schon wieder der erste Februar ist. 🙈🙈🙈

Die Zeit rennt 

Hell, dunkel, hell, dunkel…so geht es durch die Wochen. Zum Glück wird es langsam wieder früher hell 👍 Das brauche ich auch unbedingt wieder, denn ich bin andauernd müde. Zeitweise gehe ich mit dem Frechdachs um 19 Uhr ins Bett und ich glaube, ich schlafe vor ihm ein…  

Geht es euch auch manchmal so??? Was macht ihr dann? Habt ihr Tipps, wie es besser werden kann?

Schokokuchen vegan 

An sich sind wir eine ganz ’normal‘ essende Familie und auch in unserem Freundeskreis wird allerhöchstens vegetarisch gegessen…aber vegan??? Nichts für uns. 

Veganes Essen? Nicht mit uns!?!?

Naja…und dann sind im Freundeskreis Allergien und Unverträglichkeiten, die einen dazu bewegen, etwas Neues auszuprobieren… 

Veganer Schokokuchen mit Kakao-Frosting 

Ich hatte wirklich Bedenken, dass der Kuchen nicht schmecken könnte, aber ich wurde eines besseren belehrt! 

Gefunden habe ich das Rezept durch Pinterest, aber gepinnt habe ich es irgendwie nicht, so dass ich eine halbe Ewigkeit danach suchen musste. Letztendlich habe ich das Rezept von Mara als Anregung genommen. Das Rezept wird bereits auf diversen Blogs vorgestellt, es sind allerdings Milchprodukte enthalten… Also hieß es, nach Alternativen zu Milchprodukten zu suchen. 

Soja ist vegan, aber nicht allergikerfreundlich! 

Überall liest man dann, dass anstelle von Milchprodukten Soja benutzt wird. Ich bin kein Fan von Soja (der vermehrte Anbau braucht viel Platz und Soja ist hoch allergen), also brauchte ich Alternativen zur Alternative. 

Ein veganer, sojafreier, saftiger Schokoladenkuchen!

Das Ergebnis ist mein ganz eigenes Rezept für einen tollen Schokokuchen 🙂 und das möchte ich heute mit euch teilen:

Zutaten:

  • 160g Dinkelmehl
  • 150g Zucker 
  • 1 Prise Salz 
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 50g Kakaopulver 
  • 90g Avocadofruchtfleisch
  • 120g Apfelmark (es geht auch Apfelmus) 
  • 150g Margarine 
  • 6-8 EL Kakaopulver 
  • 200g Puderzucker 

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen 
  2. Avocadofruchtfleisch gut zerdrücken und mit dem Apfelmark verrühren 
  3. Das Avocado-Apfel-Gemisch mit dem Handrührgerät unter die trockenen Zutaten rühren, eventuell etwas Wasser zugeben, wenn die Konsistenz zu fest erscheint. 

Den Kuchen bei 160 Grad Umluft 20-25 Minuten backen. Die Oberseite des Kuchens sollte trocken aussehen, ähnlich wie bei einem Muffin.

So in etwa


Für das Frosting 

  1. Kakaopulver und Puderzucker vermischen 
  2. Margarine mit dem Handrührgerät cremig rühren 
  3. Kakao-Puderzucker-Gemisch zur Margarine geben und ordentlich unterrühren. 
  4. Eventuell etwas heißes Wasser zugeben, wenn das Frosting zu fest ist. 

Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben und etwa eine Stunde kalt stellen. 

Den laktoseintoleranten und allergischen Gästen hat der Kuchen ganz wunderbar geschmeckt 😊  Der Kuchen erinnert an klietschige Brownies und ist echt mächtig…aber er hat überzeugt!!!! 

Ich glaube, den mache ich mal und lasse ihn durch die Kollegen verkosten… Ein Kollege ist Amerikaner und da bin ich auf sein Urteil gespannt 😉

Ich freue mich, wenn mein Rezept auch andere inspiriert! 

Allen eine erfolgreiche und schöne Woche! 

Raglan-Pullover aus Jersey 

Nachdem ich mich nun an den Mützen ausprobiert hatte, wollte ich etwas Größeres für den Frechdachs nähen. Es hat ja auch wenig Sinn, 7.398 Mützen für ein einzelnes Kind zu nähen…glaube ich zumindest 😉

Also habe ich mir ein Buch mit Schnittmustern gekauft :

Es gibt Schnittmuster und Anleitungen für Pullover, Hosen, T-Shirts, Mützen und Schals, aber auch für Bodies und Schlafanzüge (Einteilen) sowie eine Sweatshirtjacke. Das Buch ist aufgeteilt in die Bereiche „Kleinkind“ (bis Größe 92) und „Kids“ (bis Größe 134, wenn ich mich nicht irre). Die Modelle sind dann ähnlich. 

Ich habe mir den Raglan-Pullover ausgesucht und einen Stoff mit Sternen gekauft. Dem Frechdachs stehen grün und orange ganz wunderbar und ich liebe es, so leuchtende Stoffe zu verarbeiten 🙂

Der Pullover hat im Original eine Kapuze. Ich bin aber kein Fan von Kapuzen. Irgendwie sind die immer im Weg…und deshalb habe ich sie weggelassen den Schnitt abgewandelt. 

Kompliziert war das annähen der Bauchtasche… Ich wollte das Bündchen unbedingt mit dem dunkelbraunen Stoff absetzen… Tja, das hat mich dann eine Jerseynadel gekostet. Damn it! Die Bereiche mit den Bündchen habe ich also per Hand annähen müssen. Ganz genau darf man da nicht hingucken… ABER ich bin fertig. Ich habe – all in all – elf Tage gebraucht. Ich nähe meistens abends und dann auch nicht ewig lange…und überhaupt nicht regelmäßig. Ich lasse mir mittlerweile auch gerne mal etwas Zeit. Eine erfahrene Hobby-Näherin, deren Kinder nicht dauernd Aufmerksamkeit einfordern, sollte das an einem Wochenende schaffen. 


Der Frechdachs wollte den Pullover auch gleich anziehen, Sterne sind aktuell nicht sicher vor ihm… 

Mir gefällt dieser Raglan-Schnitt nicht so besonders. Das kann aber auch daran liegen, dass der Pulli noch etwas groß ist.  Er ist zwar aus 86 fast raus, aber Größe 92 scheint noch nicht ganz zu passen. Vielleicht ist ja auch einfach der Schnitt schon größer…man weiß es nicht. 

Auf alle Fälle finde ich den selbst genähten Pullover gut. Ich bin stolz drauf, den allein gemacht zu haben 🙂

Ach ja, für Anfänger ist es sinnvoll, Vorder- und Rückseite des Pullovers und auch der Ärmel zu markieren, sonst läuft man Gefahr, falsch zusammen zu nähen. Auch nützlich war das markieren der Oberseite der Bauchtasche…

Habt einen guten Start in die neue Woche! 

Kürbisbrot – Rezept getestet in der Hansestadt Bremen 

Wir – besonders aber der Mann des Hauses – essen gerne Kürbisbrot. Ich bin eigentlich eher der deftige Typ, aber ein Scheibchen vom selbst gebackenen Kürbisbrot verirrt sich doch gerne auf mein Frühstücksbrett. 

Herrlich, endlich Herbst. Zeit für köstliches Kürbisbrot! 

Das Rezept stammt aus dem Buch „Brot backen. Die besten und beliebtesten Rezepte aus aller Welt“ von Linda Collister.

Im Originalrezept werden Cranberries, Preiselbeeren, Nüsse sowie Gewürze (Piment, Muskatnuss) benutzt.  Das ist nicht so unser Fall, deswegen habe ich das Rezept nach unserem Geschmack abgeändert. Was uns besonders gut gefällt, ist der hohe Anteil an Kürbis im Brot. Besonders lecker mit Hokkaido! Mittlerweile backe ich nur noch nach meinem Rezept. Dieses schöne und einfache Rezept möchte ich mit euch teilen. 

 Einfache Rezepte sind meist die besten. 

Rezept für zwei kleine Brote (Durchmesser ca. 18cm), bzw. 9-12 Brötchen 

Zutaten :

  • 400g Kürbisfruchtfleisch
  • 500g Mehl (Ich mische gerne das 550 mit einem Vollkornmehl)
  • 40g Butter 
  • 40g Zucker 
  • 21g Hefe + 1EL lauwarmes Wasser 
  • 1Ei
  • 1TL Salz 
  • evtl etwas lauwarme Milch 

Zubereitung:

  • Kürbis zu Mus verarbeiten. Waschen, schneiden und in gleichmäßige Stücke schneiden. (Hokkaido geht auch mit Schale, andere Sorten muss man schälen). Entweder im Dampfgarer oder mit wenig Milch weich dünsten. Dann mit dem Kartoffelstampfer oder (wenn es partout nicht stückig sein soll) mit dem Pürierstab zerkleinern. Abkühlen lassen. 
  • Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Dann eine Mulde hineindrücken und Hefe, Wasser, Butter und das Ei hineingeben. Obenauf das Kürbismus. Alles miteinander verkneten. So geht es zumindest mit meiner Küchenmaschine. Wer ein Handrührgerät benutzt, sollte den Hefeteig wie gewohnt zubereiten und das Kürbismus eventuell per Hand unterkneten. 
  • Wenn der Teig zu trocken ist, etwas Milch zugeben. 
  • Teig ca. eine Stunde gehen lassen, dann Brotlaibe oder Brötchen formen und diese nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. Wer mag, kann die Brote dekorativ einschneiden. 
  • Während dessen den Backofen vorheizen. Ich nehme immer Umluft (unser Backofen ist schon alt, irgendwas stimmt mit Ober-Unterhitze nicht mehr…)  und backe bei 150-170 Grad. Brote 40-45 Minuten, Brötchen 20-25 Minuten. Wer knackiges Brot möchte, sollte eine feuerfeste Form mit Wasser während des Backens in den Backofen stellen. 

    Tadaaa. Fertig. Ein Brot nehme ich heute gleich als Geschenk mit.

Ach ja… Der Frechdachs hat auch geholfen 😀

Ich wünsche allen noch einen entspannten Sonntag und einen guten Start in die Woche! 

Liebe Grüße HanseMama 

Nähfieber 

Vor einiger Zeit habe ich ja schon mal gestanden, dass ich pinterestsüchtig bin…hat sich auch nicht geändert. Hehe. Ich stolperte immer wieder über Schnittmuster oder Anleitungen für hübsche Kinderkleidung oder ausgefallene Dinge wie beispielsweise Socken… Dazu eine gute Freundin, die zeitgleich das Nähen für sich entdeckte…ich war angetriggert.

Einstieg: Wendebeanie 

Begonnen habe ich mit einer Wendebeanie. Hört sich komplizierter an, als es eigentlich ist… Ich habe mir aus einer passenden, vorhanden Mütze ein Schnittmuster erstellt und nach der (englischsprachigen, aber sehr gut bebilderten) Anleitung von Joy gearbeitet. Anleitung und Schnittmuster von Joy findet ihr hier. Diese Mütze habe ich dann auch für meinen Neffen genäht. Der original Schnitt beinhaltet Teddyohren, die habe ich aber weggelassen.

Der Stoff heißt „animal hipsters“ und je öfter ich ihn ansehe, desto lieber mag ich den 🙂

 Dann habe ich, wie durch Joys Anleitung gelernt, die Wendebeanie von Lybstes genäht (Freebook in den Größen 34-38 und 39-42cm hier). Den Schnitt für Größe 39-42 habe ich zwei mal genäht. Beim ersten Mal war die Mütze etwa groß geraten… Also haben unsere Freunde jetzt noch eine Mütze auf Zuwachs. 

Den Stoff mit den Walen habe ich im Sommer auf dem Stoffmarkt Holland gekauft. 

Nächste Station: Wende-Schlupf-Mütze 

Nicht genug mit der Wendebeanie, nein. Ich bin ein Freund von Schlupfmützen (früher haben wir „Schalmützen“ gesagt)…und deswegen hatte ich mir in den Kopf gesetzt, für den Frechdachs eine schöne Wende-Schlupf-Mütze zu nähen. Aber damit nicht genug, es musste eine mit verstürzter (unsichtbare) Naht sein. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht 😉 Ich habe mir wieder einen Schnitt aus einer vorhandenen Mütze erstellt. Erst hinterher habe ich gesehen, dass es bei Lybstes dazu ein Freebook gibt: Schlupfmütze. Leider nur in Größe 40-46cm. Der Frechdachs hat nen Dickschädel…aber zur Orientierung war der Schnitt prima 🙂 außerdem sollte meine Mütze einen Zipfel bekommen. 

Der erste Versuch… Leider zu eng geworden. Gehört nun meinem Neffen. Der Frechdachs liebt aber den Baustellenstoff…also habe ich den Schnitt größer gemacht und…tadaaa… 
Eine Seite mit Sternen (Derne),  die andere mit dem Baustellenstoff. Mit verstürzter Naht!!! Eine gute Anleitung dazu findet ihr bei Sonntagshase. Zwar habe ich trotzdem zwei mal die Mütze wieder öffnen müssen, weil ich mich irgendwo verheddert habe, aber wenn man den Dreh erst mal raus hat… Ich habe mir meinen Mann zur Hilfe genommen. Der hat ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen als ich…

Ja und nun habe ich mir das Buch „Kinderleicht – Nähen mit Jersey für Babys und Kids“ von Pauline Dohmen gekauft. 16,99€. Es enthält zwei Schnittmusterbögen und Anleitungen für über dreißig Nähprojekte (etwa die Hälfte in den Größen 56-92, den Rest in 98-134). Hosen, T-Shirts, Pullover, Bodies sowie Schals und Mützen (teilweise bis 61cm Kopfumfang, würde meinem Mann sogar noch passen). Dazu ein Grundlagenteil, der Einzelheiten bebildert beschreibt. 

Das große Nähen kann beginnen! 

Nun habe ich die Qual der Wahl, was ich als erstes nähen möchte… Am Stoff soll es nicht liegen, ich habe letztens im Sale noch ordentlich zugeschlagen…hehe.

Wobei… Der Mann möchte eine Beanie aus den gleichen Stoffen wie die Wende-Schlupf-Mütze des Frechdachses… 

Ich bitte, die Qualität meiner Fotos zu entschuldigen. Ich nähe immer abends, wenn der Frechdachs im Bett liegt. Dann habe ich mal genug Ruhe dazu…und auch zum Fotografieren…nur das Licht macht dann nicht so mit :/

Endlich wieder arbeiten 

Hört sich nicht schön an, ist aber so. Ich habe ja schon öfter erzählt, dass mich der Frechdachs manchmal in den Wahnsinn treibt…und so war es auch wieder. Ich hatte mir ganz alleine eine Woche Urlaub genommen. Habe mit meiner Freundin außerhalb gefrühstückt und dann waren wir bummeln. Ganz gemütlich einkaufen und aufräumen (es kann sehr entspannend sein, wenn man mal nicht alle drei Minuten abgelenkt wird und überall angefangene Hausarbeiten liegen bleiben…)… Einfach auch mal nichts tun und rumgammeln. Herrlich. Ein paar Tage nur für mich 🙂 

Dann wurde die Tagesmutter krank 

…und dann wurde die Tagesmutter krank. Gut, ich hatte eine Woche Urlaub und den Frechdachs dann zwei Tage zu Hause. So what. Nicht so schlimm. Zwei Tage Spielplatz und Remmidemmi sind auch ganz schön. 

Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh! 

Tja und dann, von Sonntag auf Montag wache ich mitten in der Nacht auf und stelle fest, dass der Frechdachs glüht. Fieber 🙈 Wie sagt mein Mann so gerne? Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh. Meinem Arbeitgeber Bescheid gegeben, dass ich zu Hause bleiben muss. Freude ist anders. 

Montag abend war das Fieber wieder weg. Dafür hatte der Frechdachs Dienstag auf einmal kleine Pickel um den Mund herum… 

Hand-Fuß-Mund… Shit

Der Kinderarzt bestätigte es: Hand-Fuß-Mund! Herzlichen Glückwunsch! Jackpot! Zur Tagesmutter? Da war die Angst vor Ansteckung groß. Eine Woche habe ich also ein Hand-Fuß-Mund-Kind zu Hause gehabt. Krank fühlte er sich scheinbar nicht…Remmidemmi, Lärm und Randale. Dann der Freitag, die Pusteln waren schon am abheilen…die Frage an die Tagesmutter, ob ich ihn nach dem Wochenende wieder bringen darf. Begeistert war sie nicht. Gerne hätte sie eine Gesundschreibung gehabt, aber das macht der Kinderarzt nur bei Streptokokken…unter Gegrummel hat sie ihn genommen und ich konnte endlich, endlich wieder zur Arbeit. 

Jippie, endlich wieder arbeiten! 

Ich liebe mein Kind, aber wir befinden uns gerade in der quengeligen und dazu noch trotzigen Phase. Das ist sehr viel anstrengender als arbeiten gehen! Für mich zumindest. 

Warten wir mal die nächste Krankheit ab… Aber hoffentlich nicht ganz so bald, denn mein Arbeitsvertrag läuft aus und dauerhaftes Fehlen aufgrund Kind krank ist ja nun nicht gerade ein Argument FÜR eine Verlängerung…