Erste Liga, Werder ist dabei…

Klassenerhalt, oleee… Meine Güte, was ein Tohuwabohu (ich liebe dieses Wort!) in der Stadt. Der Mann war im Stadion und hat Fotos geschickt.

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Ich mag solche Menschenmassen nicht und bin froh, dass der Frechdachs und ich unseren Nachmittag bei Freunden verbringen konnten. Kuchen essen und schnattern, die Kids haben schön gespielt (wenn sie sich nicht gerade um irgendein Spielzeug gekloppt haben…). Es war schön (und nicht so überfüllt)! Weiterlesen

Facebook ist tot

Nach Schüler- und StudiVZ trifft es so langsam auch Facebook (FB). Die Bedeutung der Plattform wird langsam aber sicher geringer, trotz Implementierung von Hashtags. Tot ist FB zwar noch nicht, aber es hat seinen Zenit überschritten. Wertvoller wird die Akte nicht mehr ohne weiteres. Ähnlich verhält es sich mit Xing, das langsam durch LinkedIn abgelöst wird. Aber das ist ein anderes Thema.
Wie komme ich überhaupt auf Facebook??? Ich will internettechnisch noch halbwegs auf dem Laufenden bleiben und habe im Internet nach diesen ominösen Hashtags gegoogelt, da sprang mir die Meldung entgegen…FB könne jetzt auch Hashtags. Klasse, habe ich gedacht. Das ist ja toll für FB, tangiert mich aber überhaupt nicht (mehr). Facebook hat nämlich vor knapp einem Jahr meinen Account gesperrt. Nachdem ich schon über ein halbes Jahr auf meinem Smartphone die App installiert hatte, wurde ich genötigt, die Messenger-App zu installieren… Ja und damit nahm das Schicksal seinen Lauf, denn angeblich habe wurde mit meinem Smartphone  unautorisiert auf meinen Account zugegriffen. FB, hallo, das war ich selber… Interessiert FB nicht, also Sperre. Meinen Account wieder freischalten wäre nur mit einer Sache möglich gewesen…Zusendung einer Kopie meines Personalausweises. Hallo, geht’s noch???
Zu Anfang war es echt hart, da sich sehr viele Familienmitglieder, Freunde und ehemalige Klassenkameraden dort tummeln, aber nach und nach interessierte es mich weniger. Heute gar nicht mehr… Was mache ich mit der gewonnenen Zeit??? Ich surfe auf anderen Internetseiten, schreibe WhatsApp-Nachrichten und stöbere auf Blogs herum. Die Zeit lässt sich also auch prima mit anderen Dingen verbringen…

Beste Grüße
HanseMama

Nachtrag: Halbwegs passend zum Thema bin ich auf folgendes Foto gestoßen…müsste aus einer Zeitschrift der Reihe „Eltern“ stammen…
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;D

Resümee – Mama und Bloggerin

Ich bin bald ein Jahr Mutter. Zuerst konnten der HansePapa und ich das alles – das HanseBaby, Eltern sein, Familie sein – kaum erwarten. Alles war spannend und neu. Auch die ersten Tage waren sehr aufregend, aber auch wunderschön. Das HanseBaby hat geschlafen oder war einfach zufrieden zu stellen. Erst nach anderthalb Wochen zeigte unser Kleiner sein wahres Gesicht und schrie was das Zeug hielt. Ruhe gab es nur auf unseren langen Spaziergängen, der Kinderwagen schaukelte so schön, nur nicht stehen bleiben! Matratzenallergie vom Feinsten, schlafen ging nur an Mama oder Papa festgebunden (erst im Tragetuch, später in der Manduca) oder nachts auf Mama. Nur nicht die Matratze berühren… Ruhe also, wenn das HanseBaby schlief oder wenn es gestillt wurde…und da ich mich da völlig nach seinem winzigen Magen und seinem großen Bedürfnis nach Nähe richtete, in kurzen Abständen. Ansonsten wurde gebrüllt. Dieses Gebrüll bringt mir heute noch einen Stresspegel wie…nein, in meinem Job hatte ich sowas noch nie. Dieses Gebrüll macht mich aggressiv, auch heute noch. Wir haben gerade wieder so eine Phase, in der alles doof ist und den ganzen Tag gejammert, geplärrt und gebrüllt wird, deswegen weiß ich das so genau… Ich glaube, dass es genau diese Situation ist, die Eltern dazu bringt, ihr Kind zu schütteln. Die Hilflosigkeit, der Stress, Verzweiflung? Ich verstehe es jetzt, aber trotz allem muss man sich IRGENDWIE unter Kontrolle behalten. Man sollte sich auch nicht schämen, denn den wenigsten Eltern wird es anders gehen. Mir ist dieses Thema wichtig, weil es die ersten zwei Monate mit unserem Sohn ausgemacht hat. Es war fürchterlich, denn mein Mann und ich waren beide so fertig, dass auch wir extrem viel geschrien haben. Wir haben einander angeschrien, damit wir uns überhaupt hören konnten. Aber so ein freundlicher Umgangston führt natürlich auch zu Kränkungen etc. Mit dem vorhandenen Stress und dem Schlafmangel und überhaupt der neuen Situation war das der Tiefpunkt unserer Beziehung. Es waren nicht mehr als zwei Monate, aber das war die anstrengendste Zeit in diesem Jahr. Ich weiß jetzt: 1) Ein Kind belastet (zuerst) auch eine intakte Paarbeziehung. Es braucht etwas Zeit und den Willen beider Elternteile, bis wieder alles zurechtgeruckelt ist. 2) Kinder müssen manchmal einfach schreien, sie sind neu in der Welt und haben Angst. Sie wollen uns Eltern nicht ärgern. 3) Der Aufbau einer stabilen Bindung zwischen Eltern und Kind braucht seine Zeit. Dass sie vorhanden ist, merkt man als Elternteil erst, wenn sich das Kind wirklich trösten lässt. Zuerst ist nur die Muttermilch ein Trostspender, das wird aber besser! Es dauert halt nur eine gefühlte Ewigkeit :/
Nach dieser Anstrengenden Zeit folgte dann eine lange, bessere Phase. Das HanseBaby ist motorisch schon immer gut dabei gewesen und den anderen Babys aus dem Rückbildungskurs (bis zu acht Wochen älter) kaum hinterher. Kopf heben, umdrehen, sitzen, krabbeln, laufen…in einem Affenzahn kam Neues dazu. Jetzt läuft er ziemlich gut kurze Strecken und auch kleine Schwellen sind kein Problem mehr. Er klettert aufs Bett und krabbelt Treppen hoch. Er versteht einfache Aufforderungen und Fragen. Nur mit dem Sprechen hat er es noch nicht so…alles ist da! Die Zeit ist gerast, sie war trotz aller quengeligen Phasen (die kommen ja immer mal wieder) schön. Man wird also auch immer wieder entschädigt 😉 Bin ich gerne Mutter? Ich liebe meinen Sohn und zeitweise war ich auch gerne mit ihm zu Hause. Ich würde sagen, ich bin gerne Mutter, aber die geborene Mutter und Hausfrau bin ich nicht. Gerade die letzten paar Wochen waren sehr anstrengend, weil krank und anhänglich und quengelig. Mein Kleiner geht bald zur Tagesmutter und ich Rabenmutter gehe wieder arbeiten. Ich freue mich drauf, denn wenn ich nicht den ganzen Tag über ein quengeliges Kind um mich herum habe, dann kann ich die Zeit mit meinem Kind mehr genießen und würdigen. Natürlich habe ich auch etwas Angst vor der neuen Situation, aber Herausforderungen sind dazu da, gemeistert zu werden. Wir bekommen das bestimmt alles gut hin! Ich freue mich auf das zweite Jahr als Mutter! Weiterlesen

Als Mutter allein gelassen – Krankenkasse

Vor ein paar Tagen rief die Krankenkasse an, bei der mein Mann für das HanseBaby und mich eine Familien-Versicherung beantragt hatte. Lange Rede, kurzer Sinn: Das HanseBaby würden sie gerne aufnehmen, aber ich hätte ja die Möglichkeit, bei meiner alten Krankenkasse zu bleiben…beitragsfrei, weil ich ja Elterngeld bekomme. Mal ganz davon abgesehen, dass man (wenn es hart auf hart komm) von keiner Krankenkasse abgewiesen werden darf, ist es eine sehr interessante Situation, an der der Wert einer Mutter mal wieder ganz toll abzulesen ist.
Jetzt muss ich aber nochmal etwas ausholen… Mein befristeter Arbeitsvertrag lief im Juni aus, weswegen ich mich bei meiner Krankenkasse melden sollte. Also rief ich die Servicenummer an und schilderte dem Mitarbeiter meine Situation (Mutter in Erziehungszeit mit Elterngeldbezug bis zum ersten Geburtstag des HanseBabies im Januar, voraussichtlich ohne Anstellung ab Mitte Juni). Der Herr am anderen Ende der Leitung erklärte mir, dass ich nicht mehr selber versichert sein könne, da ich ja dann keinen Arbeitgeber mehr hätte, der den Rest meines Beitrags zahle (Arbeitgeberanteil). Letztlich bliebe nur die Möglichkeit, mich bei meinem Mann familien-versichern zu lassen. Aufgrund dieser Aussage stellte mein Mann den Antrag auf Familien-Versicherung, was letztendlich den Anruf seiner Krankenkasse zur Folge hatte.
Meine Krankenkasse versuchte also den Kostenfaktor Mutter loszuwerden, obwohl ich eigentlich beitragsfrei versichert sein sollte. Klar, sind ja Kosten und die versucht man ja in unserer kapitalistischen Gesellschaft zu vermeiden. Genau das versucht natürlich auch die Krankenkasse meines Mannes, denn dort hatte der Kostenfaktor Mutter ja noch nicht einmal etwas eingezahlt…
Bislang hatte ich mit meiner Krankenkasse noch keine nennenswerten Probleme, aber ich habe ja auch immer fleißig eingezahlt… jetzt, wo sie an mir keinen Cent verdienen werden, wo ich voraussichtlich nur kosten werde, da möchten sie mich möglichst schnell loswerden. Natürlich ist das eine Unterstellung, vielleicht wusste der Servicemitarbeiter das gar nicht besser und der Krankenkasse ist gar nichts vorzuwerfen…vielleicht ist das aber auch einfach eine Masche, um Kosten zu sparen. Wenn die Versicherten ihre Rechte nicht kennen sind sie schließlich selber Schuld…

Ach ja… Letzten Endes hatten sich die Krankenkassen kurzgeschlossen und ich bin immer noch bei meiner Krankenkasse versichert… Aber sobald ich wieder in Brot und Lohn stehe, werde ich wechseln!

Also immer selber gut informieren!!!

HanseMama

Perfekt unperfekt

Jetzt ist schon wieder einige Zeit vergangen… Ohne Postings aber mit einem sehr anstrengenden HanseBaby. Ein halbes Jahr alt, mit Ambitionen zum Krabbeln. Dazu gequält vom ersten Zahn. Mein Kleiner ist gerade extrem quengelig, möchte nur herumgetragen und bespaßt werden. Ein Vierundzwanzig-Stunden-Job. Abends bin ich dann so geschafft, dass ich mit ihm zusammen um sieben Uhr ins Bett gehen könnte.
Zuerst hatte ich die perfektionistische Vorstellung, faktisch richtige und bis ins Detail recherchierte Blogeinträge zu schreiben. Mindestens fünf davon sind angefangen…jeweils bis zu dem Punkt geschrieben, an dem Zitate belegt und Verweise eingefügt werden müssten. Als Mutter eines halbjährigen Babies schaffe ich das aber nicht, zumindest nicht, wenn der Stöpsel so anstrengend ist wie jetzt gerade.
Mittlerweile denke ich, dass perfekt nur klappt, wenn man eine Nanny hat…oder ein Baby, das sich selbst beschäftigt…Vielleicht bin ich auch einfach keine perfekte Mutter und Hausfrau. Bei uns zu Hause bleibt auch mal was liegen…weil wir lieber mit unserem Kind spazieren gehen oder spielen, als den Geschirrspüler auszuräumen. Auch als Mutter leiste ich mir ab und an eine Schwäche… Manchmal bin ich morgens so groggy, dass ich meinen Sohn den Sternenprojektor zum Spielen hinschiebe…nur, damit ich noch zwanzig Minuten dösen kann. Mein Leben ist nicht perfekt, ich bin nicht perfekt…also verabschiede ich mich hier und jetzt vom Perfektionismus. Ich werde mich nicht verstellen und heile Welt spielen, ich werde einfach sein, wie ich nunmal bin. Perfekt unperfekt 🙂

P.S.
Wer (Rechtschreib- oder Grammatik-)Fehler findet, darf sie behalten 😉