Schokokuchen vegan 

An sich sind wir eine ganz ’normal‘ essende Familie und auch in unserem Freundeskreis wird allerhöchstens vegetarisch gegessen…aber vegan??? Nichts für uns. 

Veganes Essen? Nicht mit uns!?!?

Naja…und dann sind im Freundeskreis Allergien und Unverträglichkeiten, die einen dazu bewegen, etwas Neues auszuprobieren… 

Veganer Schokokuchen mit Kakao-Frosting 

Ich hatte wirklich Bedenken, dass der Kuchen nicht schmecken könnte, aber ich wurde eines besseren belehrt! 

Gefunden habe ich das Rezept durch Pinterest, aber gepinnt habe ich es irgendwie nicht, so dass ich eine halbe Ewigkeit danach suchen musste. Letztendlich habe ich das Rezept von Mara als Anregung genommen. Das Rezept wird bereits auf diversen Blogs vorgestellt, es sind allerdings Milchprodukte enthalten… Also hieß es, nach Alternativen zu Milchprodukten zu suchen. 

Soja ist vegan, aber nicht allergikerfreundlich! 

Überall liest man dann, dass anstelle von Milchprodukten Soja benutzt wird. Ich bin kein Fan von Soja (der vermehrte Anbau braucht viel Platz und Soja ist hoch allergen), also brauchte ich Alternativen zur Alternative. 

Ein veganer, sojafreier, saftiger Schokoladenkuchen!

Das Ergebnis ist mein ganz eigenes Rezept für einen tollen Schokokuchen 🙂 und das möchte ich heute mit euch teilen:

Zutaten:

  • 160g Dinkelmehl
  • 150g Zucker 
  • 1 Prise Salz 
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 50g Kakaopulver 
  • 90g Avocadofruchtfleisch
  • 120g Apfelmark (es geht auch Apfelmus) 
  • 150g Margarine 
  • 6-8 EL Kakaopulver 
  • 200g Puderzucker 

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen 
  2. Avocadofruchtfleisch gut zerdrücken und mit dem Apfelmark verrühren 
  3. Das Avocado-Apfel-Gemisch mit dem Handrührgerät unter die trockenen Zutaten rühren, eventuell etwas Wasser zugeben, wenn die Konsistenz zu fest erscheint. 

Den Kuchen bei 160 Grad Umluft 20-25 Minuten backen. Die Oberseite des Kuchens sollte trocken aussehen, ähnlich wie bei einem Muffin.

So in etwa


Für das Frosting 

  1. Kakaopulver und Puderzucker vermischen 
  2. Margarine mit dem Handrührgerät cremig rühren 
  3. Kakao-Puderzucker-Gemisch zur Margarine geben und ordentlich unterrühren. 
  4. Eventuell etwas heißes Wasser zugeben, wenn das Frosting zu fest ist. 

Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben und etwa eine Stunde kalt stellen. 

Den laktoseintoleranten und allergischen Gästen hat der Kuchen ganz wunderbar geschmeckt 😊  Der Kuchen erinnert an klietschige Brownies und ist echt mächtig…aber er hat überzeugt!!!! 

Ich glaube, den mache ich mal und lasse ihn durch die Kollegen verkosten… Ein Kollege ist Amerikaner und da bin ich auf sein Urteil gespannt 😉

Ich freue mich, wenn mein Rezept auch andere inspiriert! 

Allen eine erfolgreiche und schöne Woche! 

Kürbisbrot – Rezept getestet in der Hansestadt Bremen 

Wir – besonders aber der Mann des Hauses – essen gerne Kürbisbrot. Ich bin eigentlich eher der deftige Typ, aber ein Scheibchen vom selbst gebackenen Kürbisbrot verirrt sich doch gerne auf mein Frühstücksbrett. 

Herrlich, endlich Herbst. Zeit für köstliches Kürbisbrot! 

Das Rezept stammt aus dem Buch „Brot backen. Die besten und beliebtesten Rezepte aus aller Welt“ von Linda Collister.

Im Originalrezept werden Cranberries, Preiselbeeren, Nüsse sowie Gewürze (Piment, Muskatnuss) benutzt.  Das ist nicht so unser Fall, deswegen habe ich das Rezept nach unserem Geschmack abgeändert. Was uns besonders gut gefällt, ist der hohe Anteil an Kürbis im Brot. Besonders lecker mit Hokkaido! Mittlerweile backe ich nur noch nach meinem Rezept. Dieses schöne und einfache Rezept möchte ich mit euch teilen. 

 Einfache Rezepte sind meist die besten. 

Rezept für zwei kleine Brote (Durchmesser ca. 18cm), bzw. 9-12 Brötchen 

Zutaten :

  • 400g Kürbisfruchtfleisch
  • 500g Mehl (Ich mische gerne das 550 mit einem Vollkornmehl)
  • 40g Butter 
  • 40g Zucker 
  • 21g Hefe + 1EL lauwarmes Wasser 
  • 1Ei
  • 1TL Salz 
  • evtl etwas lauwarme Milch 

Zubereitung:

  • Kürbis zu Mus verarbeiten. Waschen, schneiden und in gleichmäßige Stücke schneiden. (Hokkaido geht auch mit Schale, andere Sorten muss man schälen). Entweder im Dampfgarer oder mit wenig Milch weich dünsten. Dann mit dem Kartoffelstampfer oder (wenn es partout nicht stückig sein soll) mit dem Pürierstab zerkleinern. Abkühlen lassen. 
  • Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Dann eine Mulde hineindrücken und Hefe, Wasser, Butter und das Ei hineingeben. Obenauf das Kürbismus. Alles miteinander verkneten. So geht es zumindest mit meiner Küchenmaschine. Wer ein Handrührgerät benutzt, sollte den Hefeteig wie gewohnt zubereiten und das Kürbismus eventuell per Hand unterkneten. 
  • Wenn der Teig zu trocken ist, etwas Milch zugeben. 
  • Teig ca. eine Stunde gehen lassen, dann Brotlaibe oder Brötchen formen und diese nochmals eine halbe Stunde ruhen lassen. Wer mag, kann die Brote dekorativ einschneiden. 
  • Während dessen den Backofen vorheizen. Ich nehme immer Umluft (unser Backofen ist schon alt, irgendwas stimmt mit Ober-Unterhitze nicht mehr…)  und backe bei 150-170 Grad. Brote 40-45 Minuten, Brötchen 20-25 Minuten. Wer knackiges Brot möchte, sollte eine feuerfeste Form mit Wasser während des Backens in den Backofen stellen. 

    Tadaaa. Fertig. Ein Brot nehme ich heute gleich als Geschenk mit.

Ach ja… Der Frechdachs hat auch geholfen 😀

Ich wünsche allen noch einen entspannten Sonntag und einen guten Start in die Woche! 

Liebe Grüße HanseMama 

Rezept – Low Carb Pizza

Der HansePapa und ich lagen gestern Abend auf dem Sofa und haben uns den Bauch gerieben. Wir waren sowas von pappsatt!!! Es gab Pizza, aber da wir beide zugenommen haben und der nächste Sommer bestimmt kommt, habe ich beschlossen, einfach mal Low Carb auszuprobieren… Ja, Pizza geht auch als Low Carb. Schmeckt sogar sehr lecker! Deswegen möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten 🙂

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Low Carb Pizza (4 Personen) Weiterlesen