Wusch – da ist die Zeit vorbei gerast 

Letzter Blogeintrag am 14.11.2016. Peinlich, peinlich 😳  

Wir sind 2016 über die Weihnachtsfeiertage einfach mal weggefahren. Etwas ausspannen, mal was anderes sehen und Abstand gewinnen… Ja, und wenn ich ehrlich bin, dann war der Urlaub auch dazu da, Weihnachten allein, als kleine Familie zu erleben. Wir haben den Urlaub sehr genossen. Wir als Familie standen im Mittelpunkt, so dass ich auch gar keine Muße fürs Bloggen gefunden habe.

Unser erstes Weihnachten als Familie 

Wären wir zu Hause geblieben, wäre das mit dem alleine Feiern entweder ins Wasser gefallen oder wäre extrem vom schlechten Gewissen überschattet worden. Mein Schwiegervater (ich nenne ihn auch gerne Schwiegerdrachen) lebt immer noch mit uns unter einem Dach…und ich habe ja auch schon mal erzählt, wie anstrengend er sein kann… Tja, dazu ist er verwitwet und allein, so dass ich vorletztes Jahr zu meinem Mann gesagt habe, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, wenn er unten alleine sitzt. Also hatte ich meinen Mann, den Frechdachs und den Schwiegervater zu bewirten und hatte einfach kein entspanntes Weihnachten. Ich weiß, selbst Schuld. Dieses mal habe ich dann zu meinem Mann gesagt, dass ich das nicht wieder möchte und er schlug sofort vor, in Urlaub zu fahren. 

Mein Schwiegervater ist ein „Familienmitglied mit Komplikationshintergrund“.

Wir waren also ein paar Tage im Urlaub und es war wirklich sehr entspannt. Wir hatten ein gemütliches, kleines Ferienhaus in Cuxhaven gemietet. (Ja, nicht weit von zu Hause weg, aber darum ging es ja auch nicht vorrangig.) Das Ferienhaus hat etwas über 60qm und ist frisch renoviert. Die Einrichtungsgegenstände sind hauptsächlich von Ikea und liebevoll aufeinander abgestimmt. Skandinavischer Landhausstil, würde ich es nennen. Viel weiß mit Kiefernholz. Wohntextilien wie Gardinen und Teppiche sind in Weiß- und Grautönen gehalten. Farblich sehr stimmig 😊 Das Farbkonzept zieht sich durchs ganze Ferienhaus und trägt (Interessanterweise) zu meiner Entspannung bei. 

Das Haus selbst ist ein Siedlungshaus aus den 50er oder 60er Jahren.

Das Haus ist also ziemlich klein, aber nicht beengt! Im Erdgeschoss gibt es ein Wohn- und Esszimmer, die Küche, ein Bad sowie ein Gäste-WC. Im Dachgeschoss gibt es ein Schlafzimmer und ein zweites Zimmer. Das einzige Manko ist, wie ich finde, dass es oben kein Badezimmer gibt. 

Sowas wie das Ferienhaus könnte ich mir auch als Zuhause vorstellen. 

Wir haben die nähere Umgebung erkundet, Spielplätze ausfindig gemacht und an der See sind wir auch gewesen.

 Der Frechdachs war von der Nordsee wenig beeindruckt. „Hause gehen!“, war sein Spruch. 

Schlechtes Gewissen? Ein Foto hat es vertrieben

Mein Schwager hat uns dann ein Foto geschickt, er mit meinem Schwiegervater und seine Freundin mit Mutter. Alle lächeln. Ich war froh darüber, mein schlechtes Gewissen ist dann auch winkend in Urlaub gefahren. 

Als wir aus dem Urlaub zurück kamen, wartete eine Geschenkeflut auf den Frechdachs. Eigentlich waren es nur vier Geschenke, aber irgendwie war auch das zu viel. 

Früher war mehr Lametta, aber in Zukunft gibt es weniger Geschenke.

Zwischen Weihnachten und Silvester standen dann Hausputz, Einkauf und das Waschen der Wäscheberge aus dem Urlaub an. Außerdem (eigentlich das wichtigste) die Vorbereitungen für den zweiten Geburtstag des Frechdachses. Mein Frechdachs ist ja ein Neujahrskind…

Neujahrskind… gut überlegt war das damals auch nicht… 

Kuchen backen 

 Geschenk aufbauen 

…und etwas dekorieren 

Tja und dann ist der Januar an mir vorbei galoppiert und nun sitze ich hier und staune, dass morgen schon wieder der erste Februar ist. 🙈🙈🙈

Die Zeit rennt 

Hell, dunkel, hell, dunkel…so geht es durch die Wochen. Zum Glück wird es langsam wieder früher hell 👍 Das brauche ich auch unbedingt wieder, denn ich bin andauernd müde. Zeitweise gehe ich mit dem Frechdachs um 19 Uhr ins Bett und ich glaube, ich schlafe vor ihm ein…  

Geht es euch auch manchmal so??? Was macht ihr dann? Habt ihr Tipps, wie es besser werden kann?

Frohes neues Jahr!!!!

Wir haben den Jahreswechsel ganz entspannt mit Freunden verbracht. Es gab reichlich zu Essen, selbst gemachte spanische Tapas, und die Stimmung war gut. Nichts Besonderes, nicht die ultimative Silvestersause, aber das sollte es auch gar nicht werden. Wir haben alle festgestellt, dass Silvester eigentlich gar nicht mehr so wichtig ist. Letztendlich nur ein Tag wie jeder andere…nur halt mit Feuerwerk 😉 Spaß beiseite. Silvester ist immer so anstrengend, weil einem überall suggeriert wird, dass man die tollste Party haben muss. Dazu dann das heißeste Outfit und die Frisur muss sitzen. Bei dieser Erwartungshaltung kann es ja nur sche*ße anstrengend werden! Deswegen haben wir gar keine Vorstellung mehr, wie toll es werden muss, sondern gehen es ganz entspannt an. Allein schon wegen des Kleinen ist Silvester anders…
Wir haben bei unseren Freunden übernachtet – Premiere, das erste Mal auswärts schlafen. Leider ist das HanseBaby aktuell so anhänglich, dass ich ab 21 Uhr mit ihm im Bett gelegen habe… Somit auch das ‚Effektfeuerwerk‘ (Batterie für 7,99€ von Lidl) verpasst und den Rest des Abends…aber dafür hat der kleine Mann ruhig geschlafen…und wir waren morgens wieder fit.
Tja ein ruhiger Jahreswechsel. Dafür geht es bald rasant los. Ich fange wieder an, zu arbeiten. Zwanzig Stunden in der Woche…exklusive Pausen. Das HanseBaby geht zur Tagesmutter, Eingewöhnung muss der HansePapa machen. Geht alles nicht anders. Dann hat es mit dem Zweitwagen letztes Jahr übrigens noch geklappt, so dass wir alle mobil sind… Aber auch hier ein kleiner Haken: Bei unserem kleinen Zweitwagen hat jemand einen Teil der Heckschürze entwendet (und den Rest einfach zerstört). Auch das Radio mit Navi ist diesem Jemand zum Opfer gefallen… und dafür wird jetzt Ersatz benötigt. Der HansePapa sucht schon fleißig im Internet. Die hiesigen Schrotthändler haben leider nichts. Wie es aussieht, steht ein ‚Ausflug‘ in die Hauptstadt an… Gucken wir mal… Weiterlesen